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Wie kann ich erkennen, dass jemand Schwierigkeiten mit dem Lesen und Schreiben haben könnte?

Es gibt bestimmte Anzeichen auf der Verhaltensebene, die es erlauben, mit einer recht hohen Verlässlichkeit die Vermutung zu begründen oder abzusichern, dass jemand im Lesen und Schreiben Verbesserungsbedarfe hat. Die Kenntnis der nachfolgend skizzierten Anzeichen kann Ihnen das Erkennen solcher möglichen Verbesserungsbedarfe im Alltag erleichtern. Dazu gehört, dass viele Menschen mit Lese- und Schreibschwierigkeiten sehr geschickte Techniken entwickeln, um durch den Alltag zu kommen, ohne schriftsprachliche Engpässe zugeben zu müssen. 

Mögliche Erkennungszeichen beim Schreiben

  • Auffällig langsames oder hastiges Schreibtempo.
  • Verkrampfte Arm-/Stifthaltung.
  • Ungeübtes Schreibbild.
  • Vertauschen von Buchstaben und Satzzeichen.
  • Häufiges Durchstreichen und Neuschreiben.
  • Sichtbare Angespanntheit und Unsicherheit.
  • Unterschriften werden eher gemalt oder gekritzelt.
  • Die Unterschrift eines mitgebrachten Formulars stimmt nicht mit dem Schriftbild der restlichen Angaben überein.
  • Vertauschen von Buchstaben und Satzzeichen, viele orthographische Fehler.

Mögliche Erkennungszeichen in der mündlichen Sprache

  • Grammatikalisch falsche Sätze (trotz Deutschkenntnissen).
  • Undeutliche Aussprache.
  • Eingeschränkter Wortschatz und kurze Sätze.
  • Auffällige Schwierigkeiten mit chronologischen Abfolgen beim freien Sprechen.

Mögliche Strategien, um eine Lese- und Schreibschwäche zu verbergen

Praxisbeispiele zur Strategie der Vermeidung

  • Eine Beförderung in Tätigkeiten mit schriftlichen Anforderungen wird abgelehnt, Fortbildungen werden nicht besucht.
  • Aushänge werden nicht beachtet, z.B. dass eine Behörde, Arztpraxis oder Kita aus bestimmten Gründen früher schließt.
  • Schriftliche Dokumente werden nicht eingereicht, Schreiben von Ämtern nicht beantwortet.

Praxisbeispiele zur Strategie des Herausredens

  • „Ich habe meine Brille vergessen.“
  • „Entschuldigen Sie, das muss ich erst mit meiner Frau/meinem Mann/meinen Kindern besprechen.“
  • „Das fülle ich lieber zu Hause in Ruhe aus.“

Praxisbeispiele zur Strategie des Delegierens

Einige Menschen mit Lese- und Schreibschwierigkeiten haben eine eingeweihte Vertrauensperson, die ihnen bei schriftsprachlichen Aufgaben im Alltag hilft. Es können aber auch Fremde eingesetzt werden, um schriftsprachliche Anforderungen zu delegieren, wie folgende Beispielsituationen veranschaulichen:

  • Betroffene zeigen z.B. im Empfangsbereich eines Amtes die Einladung zu einem Termin und fragen, wo sie hingehen müssen.
  • „Bevor ich das jetzt alles lese, sagen Sie mir doch lieber eben, worum es geht.“
  • Eine Begleitperson wird mitgebracht, die das Schriftliche in der jeweiligen Situation übernimmt, oder Formulare werden ausgefüllt von zu Hause wieder mitgebracht.

Menschen mit Rechenschwierigkeiten erkennen und verstehen

Menschen mit Rechenschwierigkeiten haben oft über Jahre Mathematikunterricht erhalten. Die Gründe, warum diese Personen Rechenschwierigkeiten haben, sind vielfältig und individuell. Häufig wurde im Unterricht nicht der Übergang von den zählenden Rechenstrategien hin zu nichtzählenden Strategien gefördert, was entscheidend für das Verständnis mathematischer Zusammenhänge ist. Bei einzelnen Menschen gibt es auch eine Lernstörung (Dyskalkulie), die das Verständnis grundlegender mathematischer Konzepte, Zahlen und Mengen beeinträchtigt.

Was bedeutet es, keine Grundkenntnisse im Rechnen zu besitzen?

Die meisten Kinder kommen mit einem grundlegenden Verständnis des Zählens in die Schule. Sie können Zahlwortreihen wie 1, 2, 3 vorwärts oder rückwärts aufsagen. Der Schlüssel zum effektiven Rechnen liegt jedoch in der Fähigkeit, Mengenverhältnisse, Bezüge und Analogien zu verstehen. 

Beispiel 1: Eine Person, die 3 + 3 mit Fingern oder Objekten zählt, hat Schwierigkeiten, bei der späteren Aufgabe 3 + 4 den Zusammenhang zu erkennen. Statt die bereits bekannte Summe von 6 zu nutzen, zählt sie erneut manuell, was den Rechenprozess ineffizient macht.

Beispiel 2: Bei der Aufgabe 6 + 7 wissen geübte Rechner, dass eine bekannte Verdopplung hilft: „6 + 6 ist 12“, um daraus abzuleiten, dass 6 + 7 gleich 13.“ Ist. Ungeübte Rechner dagegen zählen oft einzeln, anstatt die Beziehung zwischen den Zahlen zu erkennen.

Es ist schwierig, genaue Zahlen über die Anzahl der Menschen mit Rechenschwierigkeiten in Deutschland anzugeben. Schätzungen deuten jedoch darauf hin, dass mindestens fünf Millionen Menschen im erwerbsfähigen Alter betroffen sein könnten. Das Fehlen fester quantitativer Niveaus im Bereich Rechnen, wie sie im Lesen und Schreiben etabliert sind, erschwert zudem die Identifikation und Unterstützung dieser Personen. Das DVV-Rahmencurriculum Rechnen unterscheidet mehrere Niveaustufen, die den Aufbau mathematischer Kompetenzen schrittweise beschreiben. Auf den unteren Niveaustufen stehen grundlegende Zahlvorstellungen, einfache Rechenoperationen und das Verstehen von Mengen im Alltag im Mittelpunkt. Höhere Niveaustufen erweitern dies um komplexere Rechenverfahren, Problemlösen sowie das Anwenden von Mathematik in beruflichen und gesellschaftlichen Kontexten. 

Menschen mit fehlenden digitalen Grundkompetenzen erkennen

Digitale Grundkompetenzen sind heute entscheidend, um sich sicher in Beruf, Alltag und Kommunikation zu bewegen. Wer sie nicht besitzt, zeigt oft bestimmte Verhaltensweisen oder Schwierigkeiten, die im Umgang mit digitalen Medien sichtbar werden.

Beispiel 1: Häufiges Zögern beim Einschalten von Computern, Smartphones oder Tablets.

Beispiel 2: Schwierigkeiten beim Verwenden von Tastatur, Maus oder Touchscreen.

Beispiel 3: Unsicherheiten beim Öffnen, Speichern oder Organisieren von Dateien.

Für Menschen, die neben der fehlenden Schriftsprachkompetenz auch in diesem Feld große Herausforderungen haben, bedeutet dies zusätzliche Barrieren in einer immer wichtiger werdenden digitalen Welt. Gegebenenfalls sind also auch hier für Ratsuchende weitere Beratungsstrukturen mit einzubeziehen.
 

Ansprache von Lese- und Schreibschwierigkeiten

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Warum Lese- und Schreibschwierigkeiten ansprechen?

Haben Sie im Beratungskontext schon einmal bemerkt, dass jemand Schwierigkeiten mit dem Lesen und Schreiben hat? Haben Sie überlegt, Ihr Gegenüber in einem passenden Moment auf die schriftsprachlichen Schwierigkeiten anzusprechen und sich im nächsten Moment gefragt, was das bringen soll? In manchen Fällen kann ein solches Gespräch unangenehm sein und Anstrengung erfordern. Allerdings kann sich eine Thematisierung durchaus lohnen: Zum einen für die betroffene Person, der möglicherweise bisher nur ein vertraulicher Rahmen oder relevante Informationen zur Inangriffnahme des Themas gefehlt haben. Zum anderen auch für Sie selbst als Basis für eine gute Beratung und zielgerichtete Vermittlung.

Argumente für eine direkte Ansprache 

  • Betroffene Menschen sind oft dankbar, wenn sie in einem verlässlichen Rahmen ihre Lese- und Schreibschwierigkeiten thematisieren können.
  • Ansprache bietet wertvolle Informationen. Viele Menschen wissen einfach nur nicht, dass es Möglichkeiten zum Lernen gibt.
  • Lese- und Schreibschwierigkeiten sind ein großes Risiko für soziale Ausgrenzung in vielen Bereichen. Durch eine Verbesserung der Lese- und Schreibkompetenzen werden Selbstbestimmung und Unabhängigkeit gestärkt.
  • Eine Verbesserung der Lese- und Schreibkompetenzen des Elternhauses wirkt sich positiv auf die Sprachentwicklung der Kinder aus und erleichtert die schriftsprachlichen Kommunikationswege mit den Eltern.

Argument zur Ansprache im Bereich Arbeitsverwaltung

  • Durch ein verbessertes Lese- und Schreibniveau der Kund:innen verbessert sich die Vermittelbarkeit in beruflichen Qualifizierungsmaßnahmen, Ausbildung sowie in Arbeit. Darüber hinaus wird weniger Unterstützung beim Ausfüllen von Formularen benötigt.

    Kurzinfo Ansprache

Was sollte ich beachten, wenn ich jemanden auf mögliche Schwierigkeiten mit der Schriftsprache anspreche?

Sie haben aufgrund beobachteter Anzeichen die begründete Vermutung, dass jemand Lese- und Schreibschwierigkeiten hat und sind entschlossen, diese zu thematisieren? Dann stellt sich die Anschlussfrage: Was sollte ich bei meiner Ansprache beachten? Generell sollte die Ansprache auf sensible Art und Weise gestaltet werden, da viele Menschen mit Lese- und Schreibschwierigkeiten aus Scham, Angst vor Stigmatisierung oder anderen Gründen nicht leichtfüßig mit dem Thema umgehen. Letztlich gibt es kein Universalrezept für eine individuell passende Ansprache, sondern vielmehr ist immer ein gewisses Maß an zwischenmenschlichem Gespür und Einfühlungsvermögen gefragt. Es lassen sich aber einige wichtige Hinweise zur Gesprächsführung geben, die als orientierender Leitfaden für eine gelingende Ansprache dienen können.

Anonymität 

Vertraulichkeit ist ein sehr wesentlicher Punkt für viele betroffene Menschen, da einige Nachteile befürchten, wenn ihre Lese- und Schreibschwierigkeiten öffentlich werden, zum Beispiel bezüglich ihrer Arbeit. Daher sollte für die Ansprache ein vertraulicher Rahmen ohne ungewollte Zuhörer:innen (z.B. in Form eines Vier-Augen-Gesprächs in einem ruhigen Raum) geschaffen werden.

Differenzieren

Die Lese- und Schreibschwierigkeiten sollten immer entsprechend den Möglichkeiten, Vorerfahrungen und Reaktionen der konkreten Person thematisiert werden. Einige betroffene Personen haben beispielsweise aufgrund ihrer negativen schulischen Erfahrungen gewisse Vorbehalte gegenüber Lernangeboten. Falls eine erste Ansprache aufgrund einer abwehrenden Haltung nicht direkt fruchtet, sollten Sie dies akzeptieren und nicht zu sehr auf eine unmittelbare Lösung drängen. Besser ist es in einem solchen Fall, einen günstigen Moment für eine erneute Ansprache abzuwarten oder zumindest Infos zu Kursen auszugeben, da einige Menschen etwas Zeit brauchen, um sich für das Thema zu öffnen. In anderen Fällen wiederum sind die Menschen dankbar für die Ansprache und reagieren dementsprechend positiv. Auch an dieser Stelle sei wiederholt: Es gibt kein allgemeingültiges Muster, aber zahlreiche Möglichkeiten einer individuellen Ansprache.

Wann können Lese- und Schreibschwierigkeiten angesprochen werden?

Sofort

Wenn die betroffene Person ihre Lese- und Schreibschwierigkeiten von sich aus thematisiert, können Sie Offenheit signalisieren und ein Gesprächsangebot machen.

Situationsbezogen

Wenn die konkrete Situation einen Anlass bietet (z.B. Schwierigkeiten beim Ausfüllen eines Formulars) und situativ eine vertraulich anonyme Ansprache möglich ist.

Vorbereitet

Wenn ausreichend Zeit und die äußeren Umstände dafür vorhanden sind, kann ein gesonderter Gesprächstermin vereinbart werden, im Rahmen dessen das Thema angesprochen wird.

Vermeiden

Wenn bereits ein anderes belastetes Thema (z.B. Schulden) besprochen wurde, sollte die Ansprache der Lese- und Schreibschwierigkeiten vermieden werden und besser ein neuer, unbelasteter Gesprächstermin vereinbart werden.

Wo können Lese- und Schreibschwierigkeiten angesprochen werden?

Raum

In einem ruhigen, ungestörten Raum, um eine vertrauliche Situation zu schaffen.

Atmosphäre

In einem Vier-Augen-Gespräch kann eine vertrauliche Atmosphäre geschaffen werden, die durch Ihren Hinweis bestärkt wird, dass das Besprochene von Ihnen diskret behandelt wird.

Transparenz

Binden Sie die betroffene Person offen mit ein. Fragen wie „Sollen wir mal in Ruhe unter vier Augen reden?“ schaffen Transparenz und Vertrauen in Bezug auf Ihr Gesprächsanliegen.

Wie sollten Lese- und Schreibschwierigkeiten angesprochen werden?

Offenheit

Eine offene Ansprache löst die Tabuisierung des Themas auf.

Bezugnehmen

Gegebenenfalls kann eine konkrete Situation oder Beobachtung genutzt werden, um den Gesprächseinstieg zu erleichtern.

Kontext

Ein Hinweis auf die große Verbreitung von Lese- und Schreibschwierigkeiten kann für die betroffene Person emotional wichtig sein, da so das Gefühl, mit dem Problem allein zu sein, abgefedert werden kann.

Verhalten

Eine aufmerksame Gesprächshaltung signalisiert Wertschätzung.

Bestärken

Im Gespräch Fähigkeiten, positive Eigenschaften und Kompetenzen betonen.

Ermutigen

Die betroffene Person motivieren, indem künftige Vorteile einer besseren Lese- und Schreibkompetenz für das Alltagsleben aufgezeigt werden.

Helfen

Konkrete Informationen zu Lernangeboten geben und Unterstützung bei der Vereinbarung eines ersten Termins anbieten.

Was sollte ich beider Gesprächsführung beachten, um mögliche Schwierigkeiten mit der Schriftsprache sensibel anzusprechen? 

In Ergänzung zu den Hinweisen zum „Wann, Wo und Wie“ einer Ansprache möglicher Lese- und Schreibschwierigkeiten werden Ihnen im Folgenden praxisbezogene Hinweise zur Gesprächsführung und beispielhafte Einstiegssätze vorgestellt. Grundsätzlich ist dabei immer wesentlich, das Thema vertraulich und entsprechend der persönlichen Ausgangslage der betroffenen Person anzusprechen, wofür neben der Beachtung der gegebenen Hinweise immer auch ein gewisses Maß Ihres zwischenmenschlichen Gespürs und Einfühlungsvermögen gefragt ist.

Bewerten Sie nichts

Lassen Sie Ihr Gegenüber frei erzählen ohne eigene Wertungen zu äußern und vermitteln dadurch das Gefühl, dass alles erzählt werden kann und Relevanz hat.

Hören Sie aktiv zu

Hören Sie Ihrem Gegenüber konzentriert zu und signalisieren Sie Ihre aufmerksame Gesprächshaltung durch körpersprachliche Signale (z.B. Nicken und Blickkontakt). Im Falle von Unklarheiten können Sie gezielt nachfragen und durch das Wiedergeben des Gesagten in eigenen Worten das richtige Verständnis sichern.

Stellen Sie offene Fragen

Um den Erzählfluss zu fördern und wichtige Informationen zu bekommen, können Sie offene Fragen wie z.B. „Wie haben Sie das mit den Formularen und Briefen gemacht?“ oder „Was hat diese Person zu dem Thema damals gesagt?“ stellen. Dadurch umgehen Sie den Nachteil von geschlossenen Fragen mit Ja/Nein-Antwortmöglichkeit, der darin besteht, dass sich Ihr Gegenüber leicht in eine passive Gesprächshaltung begeben kann.

Richten Sie den Fokus auf das, was gelingt

Lenken Sie die Erzählung im Gespräch auch auf positiv besetzte Dinge im Leben der betroffenen Person, die ihr gut gelingen und gerne gemacht werden. Die Gelegenheit dazu ergibt sich leichter, wenn Sie Ihr Gegenüber schon etwas kennen und z.B. Hobbys und Interessen als Anknüpfungspunkte im Gespräch nutzen können. Allerdings können Sie auch ohne bereits bestehende Vertrauensbasis durch Fragen wie „Was interessiert Sie in Ihrer Freizeit?“ für eine Aufhellung der Gesprächsatmosphäre jenseits des oftmals emotional belastenden Themas sorgen.

Unterstützen Sie, den ersten Schritt zu gehen 

Da die Lese- und Schreibschwierigkeiten häufig als schambehaftetes Tabuthema wahrgenommen werden und viele Betroffene sich deshalb mit konkreten Schritten schwertun, kann es mitunter sehr hilfreich sein, wenn Sie unterstützend den ersten Anruf bei einem Lernanbieter tätigen.

Als subjektive Ich-Formulierung

  • Ich habe das Gefühl, dass es nicht so einfach für Sie ist, Ihre Angaben einzutragen.“
  • „Ich sehe, dass Sie zögerlich zum Stift greifen …“
  • „Ich habe den Eindruck, dass es Ihnen schwerfällt, dieses Formular auszufüllen.“

Als Frage formuliert

  • „Ist es möglich, dass Sie beim Lesen etwas unsicher sind?“
  • „Stimmt mein Eindruck, dass es Ihnen schwerfällt …?“
  • „Könnte es sein, dass es schwierig für Sie ist …?“

Wenn bereits ein Vertrauensverhältnis besteht, kann die Ansprache offener gestaltet werden

  • „Wollen wir das nicht mal angehen? Es gäbe demnächst die Möglichkeit zu einer Lernberatung …“
  • „Du wolltest doch schon lange Mal einen Kurs besuchen …“

Weitere Beispiele für Ansprachen in bestimmten Situationen

  • „Sie möchten das Formular mit nach Hause nehmen. Kann das damit zu tun haben, dass es Ihnen jetzt schwerfällt, es gleich hier auszufüllen? Fällt es Ihnen schwer, hier zu lesen und zu schreiben?“
  • „Wenn ich das, was Sie mir eben mitgeteilt haben, überdenke, dann höre ich daraus, dass Sie Schwierigkeiten mit dem Lesen und Schreiben haben? Sehe ich das so richtig?“
  • „Sie gehen mir gegenüber jetzt sehr offen mit diesem Thema um. Ist dies das erste Mal, dass Sie davon sprechen?“
  • „Ich möchte mit Ihnen etwas besprechen. Lassen Sie uns dafür hier im Zimmer Platz nehmen ...“
  • „Ich habe gemerkt, dass Sie auf die Einladungen zu den Gesprächsterminen nicht reagieren. Kann es daran liegen, dass Sie Schwierigkeiten haben, die Einladungen zu lesen, zu verstehen oder darauf zu antworten? Mir ist es wichtig, dass wir gut zusammenarbeiten. Vielleicht kann ich Ihnen helfen.“